Der Schweizer Tenor Mauro Peter, geboren in Luzern, studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in München. Im Jahr 2012 gewann er den ersten Preis und den Publikumspreis beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau und gab sein umjubeltes Liederabenddebüt bei der Schubertiade in Schwarzenberg mit Schuberts Die schöne Müllerin. Seither konzertiert er regelmäßig in Schwarzenberg und Hohenems sowie in führenden Konzert- und Opernhäusern auf der ganzen Welt.

Die Spielzeit 2022-2023 eröffnete der Schweizer Tenor Mauro Peter mit einer Neuproduktion von Mozarts Zauberflöte (Tamino) an der Opéra National de Paris, gefolgt von Strauss Salome (Naraboth) am Opernhaus Zürich, wo er seit 2013 festes Ensemblemitglied ist und zuletzt große Erfolge mit Mozarts Cosí fan tutte (Ferrando), Zenders Winterreise und als Nemorino in Donizettis Elisir d’amore feierte. Mit einer konzertanten Aufführung von Bergs Wozzeck (Andres) unter der Leitung von Andris Nelsons gab er im Frühling 2022 seine Debüts in Boston und der Carnegie Hall. Neben zahlreichen Liederabenden war er in der Saison 2022/2023 mit Haydns Schöpfung unter Jan-Willem de Vriend und dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, mit Beethovens IX. Symphonie unter Andris Nelsons und dem Gewandhaus Orchester, mit Mozarts c-moll Messe unter Manfred Honeck in Rom, mit Bachs Johannes-Passion unter Stefan Gottfried und dem Concentus Musicus im Wiener Musikverein zu hören. Im Sommer 2023 feiert Mauro Peter zwei wichtige Rollendebüts: im Musikverein für Steiermark singt er erstmals den Eisenstein in einer konzertanten Aufführung von Strauß‘ Fledermaus und mit Concerto Köln singt er seinen ersten Loge in Wagners Rheingold unter der Leitung von Kent Nagano im Rahmen des Musikfest Dresden, in der Kölner Philharmonie, sowie bei den Festivals in Ravello und Luzern.

Zu Beginn der Saison 2023-2024 ist Mauro Peter mit Mendelssohns „Lobgesangs-Symphonie“ mit der Slowenischen Philharmonie in Pisa, mit dem Kioi Hall Chamber Orchestra unter der Leitung von Trevor Pinnock in Tokyo und mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Marie Jacquot im Wiener Musikverein zu hören. Es folgt eine Tournee mit Mozarts Requiem mit dem Ensemble Concert de la Loge unter der Leitung von Julien Chauvin gefolgt von einer Tournee mit Bachs Weihnachtsoratorium mit dem Gewandhausorchester unter der Leitung des Thomaskantors Andreas Reize. Des Weiteren ist er mit Haydns Jahreszeiten unter Jan Willem de Vriend, mit Beethovens IX. Symphonie unter Antonello Manacorda, mit Bachs Johannes-Passion mit dem Concertgebouw Orkest unter Trevor Pinnock und mit dem Montréal Symphony Orchestra unter Masaki Suzuki, sowie mit Beethovens IX. Symphonie und dem Orchestre de Paris unter Klaus Mäkelä zu erleben.

Auf der Opernbühne kann man ihn als Ferrando in Mozarts Così fan tutte in Zürich, sowie als Tamino in Mozarts Zauberflöte in Dresden erleben.

Mit der Interpretation von Wolfgang Amadeus Mozarts Werken feierte Mauro Peter internationale Opernerfolge. Partien wie Belmonte, Ferrando, Don Ottavio und Tamino führten ihn an die Canadian Opera Company nach Toronto, die Bayerische Staatsoper, die Opéra de Lyon, die Opéra national de Paris, das Royal Opera House in London, das Teatro alla Scala in Mailand, das Teatro Real in Madrid, das Theater an der Wien, das Opernhaus Zürich sowie zu den Salzburger Festspielen.

Durch seine vielseitige Konzerttätigkeit erarbeitete sich Mauro Peter mit Dirigenten wie David Afkham, Ivor Bolton, Constantinos Carydis, Teodor Currentzis, Gustavo Dudamel, Ádám Fischer, Sir John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Nikolaus Harnoncourt, Manfred Honeck, Daniel Hope, Vladimir Jurowski, Ton Koopman, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Riccardo Minasi, Jonathan Nott, Trevor Pinnock und Andrés Orozco-Estrada ein großes Konzertrepertoire.

Mauro Peter widmet sich intensiv dem Lied. Mit seinen vielseitigen Programmen gastierte er im Musikverein Wien, im Wiener Konzerthaus, im Pierre-Boulez-Saal in Berlin, der Kölner Philharmonie, im Münchner Prinzregententheater, in der Hamburger Laeiszhalle, beim Verbier Festival, beim Lucerne Festival, in der Wigmore Hall in London und bei den Salzburger Festspielen.

 

2023-2024

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